Gedanken über: Vervollkommnung des Lebens

März 2nd, 2010

  Äpfelkorb  Edith Zehnpfund  Blume

Finde Deinen Weg!

Im Lärm und Stress der Zeit
bleib ruhig und gelassen,
vergleiche Dich nicht mit den andern,
Du bist des eignen Glückes Schmied.
Wir wandern, wandern, wandern
auf vielen Wegen.
Wohin denn soll’n wir geh’n,
wo ist der rechte Weg?
Da, wo Du gehst und stehst und lebst!
Was muß ich tun?
Nicht eher ruh’n
bis Worte der Kritik Du eliminiert.
Das sei die Tugend, die Dich ziert.
Nun noch die “Goldene Regel”:
Rund um die Uhr verstehen muß man den andern nur.

Doch – – – manch weit’res in unserem Innern ruht! Darum:
Gib Acht und sei stets auf   “dem” Hute, was andres kommt nicht in die Tute.

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Gedanken über : Schwarzer Felsen

Februar 27th, 2010

Blume

Ein Traum

F e l s e n – – – felsenfest, unverrückbar, unbeweglich, sicheres Fundament, Standhaftigkeit im Auf und Ab der Stürme, der Probleme und Emotionen. Ein Haus auf Fels gebaut und nicht auf Sand. Das wäre die positive Seite des Symbols Felsen. Da der Felsen schwarz gemalt ist und die Farbe Schwarz für Negativität steht –  wir sprechen auch von  “schwarz sehen” –  sind alle obengenannten Attribute negativ, also umgekehrt zu deuten.  Den Ausdruck Felsen – – erweitern wir zum – – Felsen-Block, der Felsblock führt uns direkt zu dem Begriff – – –  B l o c k a d e – – -. Die Malerin dieses Felsens hat ihn so gewaltig groß gemalt, dass er ihr den Weg vollkommen versperrt, außerdem wirkt er bedrohlich. Ein Ausläufer des Felsens ragt bis ins Meer. Das bedeutet – kein Entkommen möglich, man muss sich der Situation stellen. In der Realität ist der Körper der Malerin von Kopf bis Fuß verkrampft und diverse Entzündungen machen große Schwierigkeiten und Schmerzen.

Was bedeutet die Farbe schwarz?

Sie steht für das Unterbewusstsein, das im Unbewussten Ruhende und für Unwissenheit. Zum Beispiel das Unwissen darüber, was negative Worte beim anderen auslösen können, d.h. dass Worte Wirkungen  haben. Die Stimme der Weisheit spricht: “Achte auf deine Worte, auf dass du niemand verletzest”. Weiterhin erfahren wir, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Aufgrund von Unwissenheit machen wir viele Fehler, die als solche erkannt werden müssen. Weil sie meistens nicht so schnell erkannt werden, kommt es zu einer Leidensphase, zu Widrigkeiten, Krankheiten, Unfällen oder Schmerzen. Das Gesetz des Karma, Gesetz von Ursache und Wirkung, ist dafür verantwortlich.

Die Zeit vergeht – – –

Jahre des Leidens wollen nicht vergehen, seelische Leiden und körperliche Schmerzen sind zu erdulden. Bis zum letzten Penny muss alles bezahlt werden, bis Hilfe kommt. – – –

Eines schönen Tages geht die Malerin in eine Sauna. Nach x-Minuten begibt sie sich in den Liegeraum auf eine Pritsche und entspannt  sich – – – läßt den Gedanken freien Lauf. Da erscheint vor ihren Augen der von ihr gemalte Felsen, schwarz und gewaltig. Plötzlich öffnet er sich und sie steht im Innern des Felsens. Es ist dunkel, nur von oben kommt Licht. Es kommt durch ein Rohr, das von der Öffnung oben bis nach unten reicht. Sie schaut durch das Rohr zur Lichtquelle, da erscheint  ein Gesicht, ein männliches. “Wer ist es?”, denkt sie, “ich kenne ihn nicht”.

Viel Zeit vergeht. Eines anderen schönen Tages geraten einige Fotos in ihre Hände. Sie stutzt bei einem und glaubt ihren Augen nicht zu trauen, es ist das Gesicht, das aus der Felsenöffnung zu ihr heruntergeblickt hatte. Das Gesicht gehörte einem älteren Inder, der auf dem geistigen Weg schon weit vorangekommen war. Die Begegnung mit seinen Schriften führte dazu, ihre bisherige Lebensführung grundlegend zu überdenken und schließlich auch zu ändern. Vegetarische Speisen und regelmäßige Meditation sind jetzt Teil des veränderten Lebens.

Das   R o h r   könnte für Fernrohr oder -glas stehen, mit dem man weit (voraus)- schauen kann. Seinerzeit, als dies Ereignis stattfand, könnte es eine Zukunfts-Vision gewesen sein. Eine Vision, die sagen sollte, dass aus dem geistigen Bereich Hilfe kommen würde. Jetzt scheint nun endlich die Zeit gekommen zu sein. Bedingungen sind erfüllt, zurückliegendes Karma ist ausgeglichen, Widrigkeiten sind akzeptiert, sodass Bewegung in die Sache kommt. Verkrampfungen lockern sich und Zuversicht ist wieder da.  Die “Blockade” ist aufgehoben, – – – Freude kann wieder in das Gemüt einziehen. Zweimal die Woche ist Yoga bei ihr angesagt – – – Hoffnung, dass eine glücklichere Zeit ihren Anfang nehmen kann.

Herzliche Grüße  E.Z.

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Gedanken über Kunst des Sichvergessens 2

Februar 2nd, 2010

  Blume  Edith Zehnpfund  Blume

 Die Kunst des Sich-Vergessens ist   n i c h t   dasselbe – wie die Kunst der Ablenkung

Sobald wir an Stelle von “Kunst des Sich-Vergessens – – -”  das Wort Ablenkung nehmen,
landen wir beim Fernsehen, Urlaub, bei Familienfeiern und Stadtfesten. Mit   K u n s t
hat das wenig zu tun, eher mit Zeitvertreib, Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen
und Vergnügungen. In dieser Zeit ist man natürlich abgelenkt, aber zum Sich-Selbstver-
gessen reicht es nicht. Zu viele Menschen anwesend. Nur wenn wir mit uns allein  sind,
können wir uns selbst vergessen. Ablenkung dient dazu, Stress abzuschütteln, ungelieb-
te Arbeit zu vergessen und Überforderungen abzubauen. E i n e   Realität wird durch
eine   a n d e r e   ersetzt. Sie ist ein Erlebnis und keine Basis für geistige Übungen zur
Erlangung von Gesundheit. Realitäten ereignen sich außen, die “Kunst des Sich-Verges-
sens” innen. Realitäten spielen sich in der Wirklichkeit ab, das “Sich-Vergessen” im Virtu-
ellen, der Phantasie, der Vorstellung.

Die Kunst des mystischen Sich-Vergessens
erfährt durch das Wort “mystisch” unsere besondere Aufmerksamkeit. Es bedeutet geheim-
nisvoll. Alles, was nicht durch den Verstand, den Intellekt, unmittelbar erfassbar und erklär-
bar ist, wird gern als “mystisch” bezeichnet. Und zwar solange,   b i s   e s   erklärbar und
Allgemeingut geworden ist. Doch ein Geheimnis soll uns nicht daran hindern, Versuche da-
mit zu unternehmen. Tatsache ist, dass “Die Kunst des Sich-Vergessens” erfolgreich bei
der Schmerzbekämpfung und Wiederherstellung der Gesundheit sein kann, wenn man alles
richtig macht.

W i e  macht man nun alles richtig, wie macht man es überhaupt?
Der Text selbst ist einfach: “Geist allen Lebens sende heilende Ströme (Energien)
durch Körper, Seele und Geist für – – – – -”
hier kann man den kranken Körperteil einsetzen z.B. für meine linke Gehirnhälfte, für meine rechte Gehirnhälfte, für mein linkes Auge, für mein rechtes Auge usw. oder auch: “Sende heilende Ströme durch meinen Körper”.
Bevor man aber das Wort – – – G e i s t – – – andenkt, sucht man ihn zuerst auf. Dabei gehen
wir soweit wie möglich über den Kopf hinaus und verharren etwa 3 Sekunden im  Geist und fragen,”Geist bist Du da?”
Erst jetzt beginnen Sie: “Geist allen Lebens, sende heilende Ströme oder (Energien)
für  – – – “
. Das war der erste wichtige Schritt. Aber leider geht das nicht ungestört über die
Bühne, sofort mischen sich alle möglichen Gedanken ein. Immer wenn ein Gedanke sich einmischt, muss er sofort mit einem “Klick” verjagt werden und dann geht das Spiel wieder von vorne los. Es ist eine Hürde, die zu nehmen ist.
Als nächstes müssen wir das Gesetz des Ausgleichs berücksichtigen: Erst geben, dann nehmen! Das bedeutet, dass wir zuerst für   d r e i   andere Menschen bitten, bevor wir es für uns tun.Am besten suchen wir bei Verwandten und Bekannten. Wir suchen zunächst jemand, den wir gern mögen, dann aber einen, den wir gar nicht mögen und drittens einen, der ziemlich neutral im Leben steht. Da jeder einen Namen trägt, setzen wir diesen ein. Und nun geht es los: “Geist allen Lebens, sende heilende Ströme oder Energien durch Körper,
Seele und Geist, für (Namen 1), (Namen 2), (Namen 3).
Wie oft Sie das wiederholen ist Ihre Sache. Es kann nicht oft genug sein.

Erst dann arbeiten wir für uns. Während dieser Arbeit kommt das: “Sich Selbst-Vergessen”
zustande, da wir uns im “Geist allen Lebens” befinden, im “Höchsten”. Weit weg von der so-
genannten “Niederen Persönlichkeit”, die sich manchmal mit Schmerzen und sonstigen Wid-
rigkeiten plagen muss. – – – – – – – — – – – Ist Tag oder Nacht lang, beten wir wie folgt:

“Ich glaube fest daran, dass das, was nicht ist, sein wird: die vollkommene Gesundheit meines Körpers. Ich glaube fest an die vollkommene Gesundheit und Vitalität meines Körpers”. Wiederholen!!! Wiederholen !!! Wiederholen !!!

Morgens, sogleich nach dem Aufstehen, denken wir Gesundheit!!!

Der Augenblick muss kommen, in dem man sich entschließt, wirklich gesund zu werden. Wenn der Moment gekommen ist, kann uns die Entschlusskraft immer wieder “anschieben”, wenn wir zweifeln. Die Entschlusskraft ist eine große Hilfe.
Wenn es trotzdem nicht geworden ist, wie es sein sollte, gibt es eine weitere Übung, die aber ziemlich anstrengend ist. Die Vorstellungskraft  muss die Arbeit leisten. Begeben Sie sich geistig mit der Vorstellungskraft auf einen Waldweg oder an einen Ort, der Ihnen vertraut ist. Laufen Sie, virtuell, in Ihrem Geiste, los – und zuerst die Knie hoch werfen und laufen, laufen, laufen. Dann setzen wir zu großen Sprüngen an, mit aller Kraft und voller Konzentration – wir strengen uns richtig an, man merkt es fast in den Beinen. Das geht so eine ganze Weile. Dann drehen wir beim Hochwerfen der Beine im Geiste einen Kreis und sagen, denken dabei: “Ich bin das rechte Bein, ich bin das linke Bein, ich bin das rechte Bein – wiederholen – – – – – -Zehn Minuten sollte jede Übung dauern, es sei denn, die vorhandenen Schmerzen sind bereits weggegangen. Ansonsten eine Pause einlegen und wieder von vorne beginnen. Bei  der letzten Übung verstärken wir unsere Willenskraft und demonstrieren vor uns selbst Entschlossenheit. Mit dem Widerstand müssen wir rechnen, trotzdem nicht aufgeben, bis wir den Erfolg am eigenen Körper spüren.

Herzliche Grüße und seien Sie mutig und ausdauernd bis Sie wieder gesund und ohne Schmerzen sind.

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Gedanken über Was ist das Gemüt ?

Februar 2nd, 2010

  Blume  Edith Zehnpfund  Blume

Der Mentalkörper oder die Hülle des Gemüts (manomaya-kosha)-Sanskrit
(aus “Das Herz des Vedanta” von Sri Shankaracarya), erläutert von E.Z.

Manas ergibt zusammen mit den Wahrnehmungs-Sinnen den Mentalkörper (oder die Hülle
des Gemüts-manomaya-kosha). Weil das Gemüt vorherrscht, sagt man ‘aus Gemüt (mano-)
bestehend (-maya)’. (Vers 355)

(Keine Angst vor fremden Wörtern!) Der hochkarätige Text bedarf einer Erklärung in epischer Breite. Manas bedeutet Denken, die Wahrnehmungs-Sinne sind unsere 5 Sinne, die Augen
mit dem Sinn des Sehens, die Ohren mit dem Sinn des Hörens, die Nase mit dem Sinn des
Riechens, der Mund mit dem Geschmacks-Sinn, die Hände mit dem Tast-Sinn.

Als Beispiel ein kleiner “Bratkartoffel-Exkurs”.

“Ich rieche, rieche – nicht Menschenfleich”  – – – – -, sondern aus der Küche den Duft gebratener Zwiebeln. (Wahrnehmungs-Sinn Nase). Ich denke Ooooh (Manas, Denkorgan).
Ich gehe in die Küche. Ich sehe (Wahrnehmungs-Sinn Augen), auf dem Herd eine Pfanne mit
Bratkartoffeln stehen, das Sehen ist wieder der Wahrnehmungs-Sinn der Augen, das “Wasser
läuft mir im Mund zusammen”, der Geschmacks-Sinn meldet sich, ein angenehmes Gefühl
meldet sich, unser Gemütskörper fühlt sich angenehm berührt. Nun greifen wir zu einer Gabel, der Tast-Sinn wird benötigt. Wir kosten eine kleine Portion, ebenfalls meldet sich der Geschmacks-Sinn. Hinzu kommt wieder das Gefühl, “oh, wie lecker”!
Fazit: für die eben geschilderten Ereignisse werden sowohl der Verstand-Manas-Denken
benutzt als auch die Gefühle, die unser Gemüt darstellen. Beide zusammen ergeben den
Mentalkörper oder die Hülle des Gemüts, wie die Überschrift lautet – – – –

Gemüt wird mangels eines besseren Wortes sowohl als Oberbegriff für die seelisch-
geistigen Kräfte wie für den Mentalkörper verwendet.  Wie bereits gesagt, trifft das
englische “mind” den Inhalt des Sanskritworts ‘manas’ genauer. Der Mentalkörper oder
die Hülle des Gemüts besteht aus Gedanken, Gefühlen und Gemütszuständen.
Kommentar zu (Vers 356)

Das Gemüt ist die Ursache der individuellen Erfahrungen des Menschen. Mit ihm erfährt
man die innere und die äußere Welt. Man hört, riecht, sieht, spricht, tastet und isst: nur
dank des Gemüts macht man all das. (Vers 357)

Im “Kronjuwel der Unterscheidung” steht folgendes:
Es gibt keine Unwissenheit unabhängig vom Gemüt. Gemüt ist Unwissenheit, die Ursache
der Bindung an den Kreislauf von Geburt und Tod. Trotzdem wird es gebraucht, denn es gehört zum Leben des Menschen. Kein Leben ohne Gemüt und kein Gemüt ohne Leben.
Beides ist untrennbar verwoben. (VC 169) (kleine Änderung der Worte durch E.Z.)

Bindung und Erlösung der Seelen hängen allein vom Gemüt ab. Ebenso ergibt sich Erkenntnis
bzw. Nichterkenntnis der Wahrheit allein durch das Gemüt. Ein reines Gemüt führt zu Erlösung, ein unreines zu Bindung. Das Gemüt, das zwischen Selbst und Nicht-Selbst unterscheidet, erkennt die Wahrheit. Das Gemüt, das zwischen Selbst und Nicht-Selbst
n i c h t   unterscheidet, erkennt sie nicht. (Vers 358)

Daher die Notwendigkeit, zuerst die Grundeigenschaft der   T r ä g h e i t   (tamas) zu überwinden und durch das Wesen der   R a s t l o s i g k e i t   (rajas) zu ersetzen, dann die
Rastlosigkeit zu besiegen und mit   R e i n h e i t   (sattva) zu vertauschen. Reinheit ist das Vorzimmer der Erlösung. In der Bergpredigt lesen wir: Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. (Mat.5,8)

Die folgenden drei Strophen sprechen für sich:
Das unreine Gemüt ist aus Unwissenheit geboren. Es fehlt ihm jede Spur von Reinheit. Das unreine Gemüt ist von den Grundeigenschaften der Rastlosigkeit und der Trägheit beschmutzt. Weil es vom Übel der Trägheit befleckt ist, wird es von Stumpfheit, Verwirrung, Faulheit und Nachlässigkeit verhüllt. Deshalb erkennt das unreine Gemüt die Wahrheit nicht. Es nimmt nur die Welt der Gegenstände war. (Vers 359)

Von den Übeln  der Rastlosigkeit und den Kräften der Verwirrung heimgesucht, wird das Gemüt stets von lästigen Leidenschaften überwältigt und gerät auf Abwege. Obwohl es Einsichten in tiefe Wahrheiten besitzen mag, ist es oft großen Schwankungen unterworfen, so wie eine Flamme bei starkem Wind heftig flackert.(Vers 360)

Deshalb soll der Erlösung Suchende sein Gemüt, um die Fesseln des Geburtenkreislaufs abzuschütteln, von Rastlosigkeit und Trägheit und deren Wirkungen befreien und sich ständig bemühen,  es vollständig zu reinigen und gefügig zu machen.(Vers 361)

Sri Shankaracarya  (788-820 A.D.)
Zusammenfassung der Kerngedanken sämtlicher Upanishaden
Aus dem Sanskrit-Original übersetzt   von Emanuel Meyer und Christoph Rentsch

Gedanken über das Gemüt – – – mit eigenen Worten

Das Wort Gemüt ist verwandt mit  g e m ü t l i c h  und  u n g e m ü t l i c h . Als Adjektiv drückt es Gefühle aus. Wir sagen, heute ist es draußen ungemütlich. Wir können dies als Gemütszustand deuten. Zum Gemütszustand gehört auch ein Körper und so kommen wir leicht zum Gefühlskörper. Dieser Gefühlskörper wird von Gefühlen wie ‘himmelhoch jauch-
zend – zu Tode betrübt’ und Zuständen wie Ärger und Zorn beherrscht. Der kühle Verstand hat es schwer sich durchzusetzen bzw. die Oberhand zu gewinnen, denn mit dem Gemüt erfahren wir das weltliche Leben.

Das Gemüt weckt Begehrlichkeiten und Verlangen. Es führt dasjenige aus, was uns von den Dualitäten, den Gegensatzpaaren, vorgegeben wird, dem Hin und Her zwischen zwei Zuständen, z.B. Anerkennung oder Ablehnung und den vielen, vielen anderen Gegensatzpaaren, mit denen wir Erfahrungen sammeln.
Erfahrungen, die zu Einsichten führen und Unwissenheit in Wissen, Schwächen in Stärken, Unreinheit des Denkens in Reinheit des Denkens verwandeln und zur Verwirklichung ethisch-moralischer Prinzipien führen sollen.

Damit enden die Gedanken über das Gemüt – – – mit eigenen Worten.
Machen Sie es sich so gemütlich wie möglich mit Ihrem Gemüt.

Herzliche Grüße E.Z.

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Nordpol – – – – Südpol

Januar 23rd, 2010

Blume  Edith Zehnpfund  Blume

Ich bin nicht wirklich am Nordpol, sondern nur virtuell, und nicht einmal das, die Reise geht
nur in  Gedanken  vor sich. Die Frage lautet:  welche Gedanken  mache ich mir?
Sie bestehen aus folgendem Satz: “Geist allen Lebens, sende heilende Ströme durch Körper,
(physischer Körper), Seele, (menschliche Seele, nicht göttliche) und Geist, (Denkvermögen).
Wiederholung: “Geist allen Lebens, sende heilende Ströme durch: Körper, Seele und Geist:
z.B. meines Bruders, meiner Schwester, meines Mannes”, und zu anderen, denen ich gesund-
heitlich, geistig und seelisch helfen möchte. Setze den Namen ein.

Die nächste Bedingung ist, die  Kunst des Vergessens  zu üben – – – siehe den Beitrag:
Gedanken über: Die Kunst des Sich-Vergessens – – – Internet www.edith-zehnpfund.de.
Wie vergessen wir uns? Ein “Klick” und weg ist der störende Gedanke. Wer keinen Umgang
mit dem Computer pflegt, der macht es mit: “Wisch und weg”. Entscheidend ist, dass der
uns anfliegende Gedanke sozusagen im Fluge abgefangen und  vergessen wird.
Das bedeutet, dass wir die anfliegenden Gedanken  vergessen haben. Jetzt aber ist es
nötig, sich selbst zu vergessen. “Wie kann das gehen”, fragst Du? Wenn Du am Com-
puter sitzt, bist Du vollkommen konzentriert und   w e g   von Dir, ebenso, wenn Du Klavier
oder ein anderes Instrument spielst, ein Bild malst. Wenn Du auf das, was Du gerade machst,
voll konzentriert bist, bist Du weg von Deinem Körper. Wie von selbst hast Du Deinen Körper
vergessen. Weil das manchmal nicht funktionieren will, gehen wir weit weg mit unseren Ge-
danken: nach  A l a s k a . Wir peilen den Nordpol an. Und sehen, wie Eskimos einen Iglo
bauen oder Wissenschaftler in ihrer Forschungsstation Eis untersuchen usw. Mit unserer
Vorstellung müssen wir solange darauf schauen, bis wir das Bild   s e h e n . Es ist ein schöp-
ferischer Vorgang. Alle großartigen Brücken und Wolkenkratzer – in Dubai beispielsweise –
sind zuerst in der Phantasie entstanden, bevor sie in Stahl, Stein und zugefügtem Zement
in Brücken und Wolkenkratzer verwandelt wurden.
Mit dieser Methode sind alle Dinge entstanden, die uns umgeben – sichtbar und konkret.
Mit der gleichen Methodik müssen wir die abstrakten Dinge umsetzen, die dem mensch-
lichen Auge als unsichtbar erscheinen: 1. “Die Kunst des Sich-Vergessens” und 2. “Geist allen
Lebens, sende heilende – Ströme oder Energien – durch Körper, Seele und Geist: zu meinem
schmerzenden Körperteil – – – Körperteil  benennen, z.B. Magen, Rücken, Beine,
Füße, Kopf, Muskeln, Knochensubstanz, Gelenke, Nervensysteme, linke Gehirnhälfte, rechte
Gehirnhälfte, Herz, Nieren, Blutkreislauf, Arterien und Venen, Hände, Augen, Gesicht, Bron-
chien, Lungen, Verdauungsorgane, Pankreas, Drüsensysteme, usw.
Die rechte Vorgehensweise ist, zuerst für einige andere Menschen etwas zu tun – der Ge-
danke: erst   G e b e n   und  dann   N e h m e n, liegt dem zugrunde. Die Lehre der Weisheit
leitet uns an, Menschenliebe zu entwickeln. Und das geht so:
Wir suchen uns einen Menschen aus, den wir mögen, vielleicht sogar lieben und einen, den
wir verabscheuen, jedenfall gar nicht mögen. Nun rufen wir uns den Namen  der beiden
ins Gedächtnis und prägen ihn uns ein. Wir beginnen mit: “Geist allen Lebens, sende heilende
Ströme durch Körper, Seele  und Geist (Name Nr.1) – im Geiste einsetzen -. Nun wieder-
holen und für den 2. Namen: “Geist allen Lebens . . . . . ” sprechen oder denken. Neben-
effekt:  Zu- und Abneigungen  neutralisieren sich allmählich, man erspart sich die Unan-
nehmlichkeit Leute zu mögen, die man wirklich nicht mag. So getan, erledigt das Gesetz
den Rest. Übung macht wieder einmal den Meister. Nachdem wir zuerst für den anderen
gearbeitet haben, können wir beginnen für   u n s   zu üben. Je mehr Zeit wir einsetzen,
desto schneller werden wir frei davon. An der Wirkung können wir den Erfolg ablesen.
Erfolg im Sinne von:Verschwinden des Schmerzes oder Beruhigung nach einer starken
Emotion, z.B. Wut, Zorn, Ärger. Mal tritt der Erfolg augenblicklich ein, mal lässt er auf
sich warten.

Schlaflose Nächte eignen sich gut dafür – anstelle von Schmerz- oder
Schlaftabletten.

Wie weit sind wir jetzt gekommen? Wo stehen wir mit unseren Bemühungen, unsere
Schwierigkeiten, Probleme,  selbst zu meistern? Schwierigkeiten wie: Schmerzen
lindern oder ganz beseitigen, Bekämpfung von Streit in der Ehe, in Verwandtschaft,
Mobbing auf der Arbeit, Krieg mit den Eltern, mit der Schule, mit Lehrern? Es gibt
da noch ein Aber! Mit dieser Übung bekämpfen wir lediglich die   F o l g e n   einer
noch unbekannten Ursache. Aber die Ursache selbst liegt im Dunkeln. Das Gegenteil
davon muss es richten, das  Licht des Bewusstseins .  Licht im Sinne von erleuchtet
worden sein, von erkannt haben, und Bewusstsein im Sinne von Unbewusstes ins Be-
bewusstsein geholt zu haben. Damit ist das Störfeuer aus dem Unbewussten vorbei.
Um der ganzen Sache auf die Spur zu kommen,  zaubern wir uns ein Modell, eine

Abstrakte Analyse

Sehen wir uns in einem Spiegel an – – –  oben in unserem Kopf öffnet sich eine Klappe.
Wild heraus sprudeln: Hummeln, Bienen, Wespen, Hornissen, Stubenfliegen, Mücken-
schwärme, Hirschkäfer und Stechfliegen. Sie stürzen – – – wie aufgeregte Hühner – – –
davon. Wohin? In Richtung   S ü d e n    zum Südpol. Schon vergessen? Wir wollten
doch so weit wie möglich von uns weg, deshalb zum Nordpol. Da wir keinen Körper be-
nutzen, sondern Geist sind, machen wir die Klappe wieder zu und fliegen den Insekten
hinterher, vom Nord- zum Südpol. Dabei stellen wir noch fest, dass Nord- und Südpol
Gegensatzpaare oder Polaritäten sind.

Am Südpol angekommen, hören wir ein aufgeregtes Brummen, die Insekten toben wie
wild umher, sie wollen endlich ihren “Stachel” ausprobieren. Sie sind sozusagen “stech-
sauer”, weil sie ihren angestammten Wohnort verlassen mussten, den Körper des Men-
schen am Nordpol. So rächen sie sich, indem sie den körperlich-seelischen Zustand ihres
Wirtes noch einmal so richtig aufmischen: indem sie Schmerzen und Gefühle drastisch
verstärken – – – Gott sei Dank nur kurzfristig, Stunden oder einen Tag. Der Ausklang
vollzieht sich als milder Verlauf, so die Erfahrung. Wir haben es hier wieder mit dem
Phänomen des Widerstandes zu tun. Devise: aussitzen, ausliegen oder aushalten.

Durchdenken Sie alles noch einmal in Ruhe und versuchen Sie es zu verstehen.
Fassen wir zusammen: Alles, was wir bisher gelernt haben, betrifft unsere gesundheit-
lichen  und seelischen Probleme, die wir mit der zuvor beschriebenen Weise zu lösen
versuchen. Probleme kommen nicht zufällig, aus dem Nichts. Alle haben eine Ursache.
Ohne selbst  gelegte Ursachen  – keine Folgen – keine Krankheiten, keinen Kummer,
kein Leid.

Unsere Insekten sollen menschliche Schwächen symbolisieren, Eigenschaften und Fehler
des Menschen wie: Misstrauen, schlecht über andere reden, nur an sich denken, egois-
tisch, neidisch sein, die andern herabsetzen, das Tun anderer verurteilen, Vorverurtei-
lung, Verleumdung, Verrat, kein Verständnis für die Fehler der anderen haben, eigene
Empfindlichkeiten, dem andern nicht vergeben können, mit dem anderen nicht mehr
reden wollen, sie alle schaffen  UrsachenSie  sind verantwortlich für manche Krank-
heit oder Depression und Gefühle wie ärgerlich sein, Zorn, Wut und Tätlichkeiten. Wenn
wir die  Kunst des Sich-Vergessens  üben, bekämpfen wir, um es zu verdeutlichen,
die  Folgen und nicht die Ursachen.  Und die Ursachen müssen wir durch
Selbst-Analyse aufdecken. Mut und Bereitschaft ist erforderlich, um sich ehrlich gegen-
überzutreten und zu fragen, welche Schwäche – – – Ursache gewesen sein könnte.
Ständige Beobachtung in und um uns, der eigenen Gewohnheiten im Vergleich zu
den Universalen Prinzipien und Göttlichen Geboten ist nötig: Achtung der Menschen-
würde, Verständnis für den Nächsten usw. kann uns dabei helfen. Denkgewohnheiten
müssen jedenfalls von Negativ auf Positiv umgestellt werden. Dabei kann uns sehr
leicht der Mut verloren gehen und wir dann wieder in unseren alten Stil zurückfallen.
In diesem Fall muss uns die Entschlusskraft weiterhelfen, sie kann neue Energien mo-
bilisieren, die uns helfen, Begonnenes wieder aufzunehmen.

Heilung durch mystisches Sich-Vergessen  erreicht man, indem man sich
geistig und in Gedanken von sich selbst wegbewegt – – – hin – – – an einen gedachten
Ort und konzentriert die Übungen macht. Und – – – vergessen Sie nicht:
Was immer Sie beginnen, einerlei, Widerstand ist immer dabei !!!
Rechnen Sie damit!
Viel Erfolg, melden Sie sich, wenn Sie können, – – – und geben Sie Ihre interessanten
Erfahrungen an andere weiter.
Harmonische und friedliche Tage für die kommende Zeit.
Zuversicht ist nicht weit! Herzliche Grüße. E.Z.

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Gedanken über: Gesundheit ist Harmonie

Januar 6th, 2010

Edith Zehnpfund  Blume

Krankheit ist die Folge gebrochener Harmonie

Die innewohnende, verborgene, harmonische Ordnung ist das Muster der schöpferischen Natur.
Wir sind Teil dieses großen Lebensentwurfes. Der Glaube, dass es eine unsichtbare Ordnung gibt
und dass unser höchstes Gut in der harmonischen Abstimmung auf diese Ordnung besteht, sollte
Anlass genug für uns sein, sich anzustrengen  und einen entsprechenden Lebensstil zu entwickeln.
Jeder hat schon erlebt, wie gut er sich in einer harmonischen Umgebung fühlt – – – aber diese
Umgebung ist nicht einfach so da – aus dem Nichts erschienen! Man muss lange, sehr lange dafür
arbeiten und auch manches Opfer dafür bringen. Das Wort ist ausgesprochen, das die wenigsten
von uns mögen, denn wer will schon Opfer bringen? Aber was müssen wir opfern? Alte Gewohn-
heiten, z.B. nehmendes, nur auf den eigenen Vorteil gerichtetes Verhalten. – Stattdessen sollten
wir gebender Natur sein. Oder 2. ständig auf unser Recht zu pochen. Selbst wenn wir Recht
haben, lass doch mal den anderen an den Ball! Was verlierst Du schon dabei! Im Gegenteil, Du
gewinnst: ein angenehmes zufriedenes Gefühl, ein anderes Wort für  Harmonie  – – – und dann
klopfst Du Dir auf die Schulter, “he’, halloho”, ich habe soeben eine gute Tat getan. Aber nicht
gleich die Hand aufhalten, um eine Belohnung einzustreichen. Das läuft unter “Erwartungshaltung”
und muss auch mit einem “Klick” ab in die tiefste Tiefe!

Diese Haltung oder Eigenschaft, wenn nicht abgelegt, bringt uns viel Verdruss und darum,
ab in die Elbe damit !!! Die “Erwartungshaltung” verbirgt noch etwas ganz anderes. Solange
Du eine Belohnung erwartest, hast Du “unbewusst” noch berechnend gehandelt. Es war nicht
selbstlos, daher war es umsonst. Die  menschliche Eigenschaft  der Selbstlosigkeit
ist die großartigste, die wir erwerben können. Immer gebend zu sein und nichts dafür zu er-
warten, ist eben Selbstlosigkeit. Keine schönere Charaktereigenschaft kann unser Eigen sein.

Aber leider, wenn wir uns und die Welt so ansehen, finden wir diese Eigenschaft nicht sehr häufig
vertreten. Das Gegenteil begegnet uns im Alltag. Das Nehmen statt des Gebens, und Disharmonie,
Stress und Streit, anstelle von Harmonie. Da wir uns schon in der vorangegangenen Dokumen-
tation: “Lass nur Gutes in Deinen Gedanken sein” über die Wirkung von Gedanken unterhalten
haben, können wir uns leicht vorstellen, dass, wie hier beschrieben, Disharmonie und Nehmen
statt Geben die Ursache für Krankheiten sein kann.

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Gedanken über: Die Kunst des Sichvergessens

Januar 4th, 2010

 Edith Zehnpfund  Blume

Heilung durch mystisches Sichvergessen

Durch die Übung dieser Kunst werden wir imstande sein, uns für irgendeinen äußeren Eindruck  unempfindlich  zu machen. Wenn wir in  eine hässliche Szene verwickelt werden, ziehen wir
augenblicklich unser Bewusstsein davon zurück indem wir mit einem “Klick” die Ohren
verschließen. Mit unserer Persönlichkeit sind wir immer noch anwesend, aber geistig sind wir
abwesend. Die negativen Schwingungen erreichen uns nicht mehr, d.h. sie gehen an uns vorbei
und dringen nicht in unser Gemüt ein. Es ist gerade so, als würden wir etwas anschauen und
doch auch wieder nicht. Wir schauen und sehen nichts. Man spricht dann von einer geistigen
Schau oder Nichtschau!

Auf diese Weise können wir uns auch von den in unserem Gemüt auftauchenden Gefühlen und
Erinnerungen freimachen. Denjenigen jedenfalls, die uns unangenehm sind und unser Wohlbefinden
beeinträchtigen. Wenn uns ein Mensch, ein Gegenstand oder ein Wort an etwas Unangenehmes
erinnert und unsere Stimmung stark beeinträchtigen will, lenken wir unser Bewusstsein gezielt
auf einen anderen Gegenstand. Wir lenken uns ab. Erzählungen über Krankheiten sind uner-
wünscht -besonders die vielen Wiederholungen dieses Themas zeitigen sehr negative Folgen,
auf die wir später noch kommen wollen. – – –

Da wir hier die  Kunst des Sichvergessens  üben wollen,  müssen wir auch lernen, uns selbst aus
dem Weg zu gehen – – – den  Zweifel zu beseitigen, die eigene Kritik zum Schweigen zu bringen und
sich nicht auf ein festes Ergebnis festzulegen, denn es scheint so zu sein, dass der schöpferische
Impuls von einer anderen Ebene her zu uns kommt. Erst wenn wir beiseite treten, dringt er zu uns
durch.”Es muss alles wie von selber gehen” bedeutet eine spielerisch-lockere Einstellung die uns
hilft, jede Möglichkeit mit einzubeziehen. Die spielerische Einstellung kann auch als “Erleuchtung”
bezeichnet werden. Die innere Lockerheit behindert den  “inneren Zensor” , diese leise krittelnde
Stimme, die ständig Zweifel und Kritik nährt und jeden schöpferischen Fluss blockiert und den
Mut zum Leben abbremst. Der Zweifel muss in Glauben, die Kritik in Akzeptanz verwandelt werden.
Übung macht den Meister. Wie bei allen anderen Dingen auch.

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Gedanken über: Lass nur Gutes in deinen Gedanken sein

Januar 2nd, 2010


  Edith Zehnpfund  Blume

 Gedanken über: Lass nur Gutes in Deinen Gedanken sein – – – es macht sich bezahlt!

Bevor jedoch dieser Gedanke für uns interessant oder notwendig erscheint, fragen wir uns wohl,
warum das so sein sollte. Tatsächlich wird es erst dann für uns Bedeutung erlangen, wenn
bereits “viel  Wasser den Berg heruntergelaufen ist. “Mit anderen Worten: unser Leben sich mit
der Zeit als stressig, anstrengend und mit Krankheiten belastet erwiesen hat. Trotzdem kommt
kaum jemand auf die Idee, dass das etwas mit den eigenen Gedanken zu tun haben könnte. Doch,
es hat damit zu tun! Dann nämlich, wenn wir ein Wissen darüber besitzen, dass Gedanken
Wirkungen haben.
Wirkungen auf uns als Rückwirkung, auf die anderen als Wirkung. Gute
oder schlechte Wirkungen. Gute, liebevolle, hilfsbereite Gedanken zu hegen und auszusenden
bringt gute Wirkungen hervor. Umgekehrt bringen schlechte, boshafte Gedanken, von Vorurtei-
len belastet, von schlechten Gewohnheiten, Gedanken des Neides, der Missgunst, des Stolzes, der
Feigheit, Eifersucht, Überheblichkeit, negative Wirkungen hervor. Wegen dieser Wirkungen wollen
wir uns diesem Thema widmen.

So kann es auch nicht schaden, wenn wir dieses Thema ein wenig vertiefen, um dann zu den
Ursachen vorzustoßen. Sollten wir diesen Aspekt außer Acht lassen, würden nur die Folgen
behandelt und das brächte nicht die endgültige Heilung. Zu bedenken wäre noch, dass die
“Lehren der Weisheit” darauf hinweisen, dass jedes Ding, sei es materieller oder seelischer
Art, auf sieben verschiedene Weisen zu deuten ist. Die meisten Menschen kennen nur
– – – e i n e – – -Deutung und die ist ihre eigene, die jedoch meistens nicht ausreicht, eine
Änderung des eigenen Lebensstils herbeizuführen. Und hierbei gibt es 2 Aspekte zu bedenken:
das Denken -bzw. die Gedanken die    u n s   “anfliegen” und diejenigen, die wir   a k t i v
denken. Unerwünschte Gedanken jeder Art müssen sofort mit einem Klick vernichtet werden.
Aktive Gedanken sind sehr anstrengend, kosten also viel Energie, müssen aber sein, um die
negativen zu ersetzen. Man muss die Gesundheit wieder durch Gedanken  in sich hinein
bilden 
mit permanentem Tun, gleichstarker Gedankenarbeit, damit die entsprechenden
Körperzellen der betreffenden Organe auf diese Arbeit ansprechen und eine Umkehr stattfinden
kann. Das war erst   – – – e i n – – – Aspekt. Suchen wir den nächsten. Eine weitere Ursache
für unser Leiden ist der Egoismus. Er ist häufig Ursache vieler Leiden. Wenn wir leiden, ist
es unser “Ich”, unser “Niederes Selbst”. Gemeint ist das empfindliche, leicht zu beleidigende
und nicht belastbare “Niedere Selbst”, die Persönlichkeit.

Wenn wir uns diese Dinge wirklich eingestehen können, besteht auch die Möglichkeit, Einsicht
zu gewinnen und damit die Befreiung von dieser negativen Charaktereigenschaft. Das war Nr. 2.
Der 3. Aspekt ist die Tatsache, dass wir unsere leidvolle Erfahrung nutzen müssen, um zu lernen.
In einer bedrückenden Situation, einer leidvollen Erfahrung, bei schwerer Enttäuschung – – – sollen
wir uns fragen, welche Botschaft für uns darin enthalten sein könnte. Wenn wir unseren Fehler
durch Analyse oder mit tiefem Nachdenken erkannt haben, müssen wir ihn benennen und
abstellen, damit wir daraus die richtige Lehre ziehen und die richtige Basis bilden können.
Versäumen wir diese Arbeit an uns selbst, müssen wir sie nach der Lehre des Karma in einer
der nächsten Inkarnationen nachholen. Das war der 3. Aspekt. Der 4. Aspekt: Wir haben es mit
Lebensführungsfehlern zu tun. Der Lebensstil muss überprüft und angepasst werden an
Universale Prinzipien und Göttliche Gebote. Das war der 4. Aspekt. Der 5. Aspekt: Man muss
den Wunsch entwickeln, gesund zu werden. Ein ganz entscheidender Faktor im Heilungsprozess.
Nur wenn der starke Wille entwickelt wird, gesund zu werden, werden auch die Selbstheilungs-
kräfte des Körpers aktiviert.
Das war der 5. Aspekt. Nun der 6. Damit die Gesundung erfolgen kann, müssen wir uns immer
wieder nach innen wenden und das “Höhere Selbst” zu Rate ziehen und es fragen, wo man bei
sich suchen muss, um die – – – M o t i v e – – – zu erkennen, die der Ursache zugrunde liegen.
Die große Frage ist: Wirst Du mit Deiner Situation fertig indem Du Deine Gedanken zu beherr-
schen suchst und “Selbstbeherrschung” erlangst und  nur gute Gedanken denkst,
 oder wirst Du mit Deiner Situation nicht fertig, lässt Dich von den negativen Gedanken beherr-
schen – Du also mit der “Selbstbeherrschung” noch nicht weiter gekommen bist.

Das war Nr. 6. Jetzt kommen wir zum letzten Aspekt, Nr. 7. Alle Individuen, die einen gewissen
Grad von “Selbstbeherrschung” erlangt haben, tun es schon mehr oder weniger unbewusst, wenn
sie ihren Stimmungen und negativen mentalen Zuständen nicht gestatten, sie zu beeinflussen.
Sie wenden das Gesetz der  Neutralisation  an. Jeder denkenden Person, die erkennt, dass
die meisten Menschen Opfer ihrer Stimmungen, Gefühle und Gemütsbewegungen sind und nur
sehr geringe “Selbstbeherrschung” haben, wird die Bedeutung mentalen Gleichgewichts einleuchten.
Zum Thema – – – Neutralisation – – – hören wir in einer späteren Dokumentation etwas.
Bis dahin, Tschüss! Buchempfehlung: Treffer gelandet  Edith Zehnpfund
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Gedanken zur Autorin

Dezember 20th, 2009

 

 Blume

 Gedanken der Autorin

Ich  habe Gedanken,  Du  hast Gedanken,  Er, Sie, Es  hat Gedanken,
Wir  haben Gedanken,  Ihr  habt Gedanken, Sie  haben Gedanken – – –

So beginnt unser kleines Rendezvous. Zuerst aber verrate ich Ihnen meine Gedanken.
Meine Gedanken über “wen” oder “was”. “Wen” steht für eine Person und “was” für den
zu behandelnden Gegenstand. Da wir  Gedanken  ausgewählt haben als Titel, überlegen wir
uns, wodurch sie ergänzt werden. Wenn wir unsere Gedanken zum Ausdruck bringen wollen,
benötigen wir dazu die  Sprache , das Wort. Aber diese beiden können auch nicht
allein bestehen, sie werden von  Gefühlen beeinflusst. Gefühlen wie Freude, Ärger, Wut,
Überraschung, Verdruss usw. Welche Gefühle sich in einer Situation äußern, hängt davon ab,
ob jemand von Natur aus heiter und positiv oder umgekehrt in gedrückter Stimmung
oder negativ veranlagt ist. Die Gedanken, die wir uns machen, Worte, die wir sprechen,
Gefühle, die wir äußern, sind menschliche Attribute, die über unseren Charakter etwas
aussagen. Sie offenbaren gute und schlechte Neigungen und Eigenschaften, denen
wir gestatten uns zu beherrschen – zumindest aber Einfluss zu nehmen.

Sehr weit verbreitet ist die Eigenschaft des Egoismus. Sie bringt uns dazu, immer zuerst
an uns zu denken. Viel weniger verbreitet ist die entgegengesetzte Eigenschaft, der Altru-
ismus, eine Charakteranlage, die immer zuerst an den anderen denkt und zuletzt an sich.
Ein menschliches Wesen, das die Gabe der Selbstlosigkeit besitzt, höchstes Attribut des
Menschen, verbreitet eine gute Atmosphäre in seiner Umgebung. Die Ausstrahlung
eines krassen Egoisten dagegen wirkt auf unsere Gefühle höchst unangenehm und wir
gehen ihm gern aus dem Wege. Ganz ähnlich geht es uns mit einem an materialistisches
Denken gewöhnten Menschen. Sein Handeln wird von dieser Charakteranlage geprägt.
Wir können nichts Gutes davon erwarten. Sehr wohl können wir es von der entgegenge-
setzten Eigenschaft, der Gabe der Selbstlosigkeit. Diese Gabe ermöglicht es uns, Verständ-
nis für die momentane Schwäche des anderen zu haben. Man kann einen ganzen Kübel
voller Schmeiß-Worte  über sich ergießen lassen, ohne völlig aus dem Häuschen zu geraten.
Aus eigener Erfahrung wissen wir ja,  wie schlecht es dem anderen gehen muss, wenn er
so außer sich gerät. Wir sollten jedenfalls zu dieser Erkentnis gekommen sein, sonst hätten
wir aus unseren eigenen Fehlern absolut gar nichts gelernt. Aber, es ist der Sinn unseres
Lebens, aus Fehlern zu lernen um es dann besser zu machen. Läuft es den rechten Weg,
entwickeln wir ein Herz für unsere rauen Mitmenschen und auch das wichtige Attribut:
Mitgefühl.  “Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!” lautet das berühmte Zitat von Jesus
Christus. Damit meint ER die Allgemeine Menschenliebe. Sie verzeiht und vergisst, was an
Hässlichem, Kränkendem und Böswilligem über die Lippen des anderen gekommen ist, der
Verursacher muss es mit eigenem Leid und mit Schmerzen wieder ausgleichen. Was er einst
aussandte, kommt wie ein Bumerang zu ihm zurück und fordert, dass mit gleicher Münze zu-
rückgezahlt wird. Es ist das Gesetz des karmischen Ausgleichs, das für absolute Gerechtigkeit
sorgt, entweder in diesem oder im nächsten Leben.

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Liebe

Dezember 17th, 2009

  

Blume

 L i e b e

  •   Liebe  gibt, sie nimmt nicht,
  •   Liebe  fordert nicht vom anderen, sie erfüllt eine Bitte,
  •   Liebe  verzeiht, sie trägt nicht nach,
  •   Liebe  ist selbstlos, nicht egoistisch, nicht an sich denkend,
  •   Liebe  erpresst nicht, sie überlässt die Freiheit der Entscheidung,
  •   Liebe  bewirkt Zustände der Harmonie in der Ehe, nicht Streit,
  •   Liebe  wirkt durch Edelmut und stilles Bemühen um den anderen,
  •   Liebe  versucht die Nöte des andern zu verstehen und ihm zu helfen,
  •   Liebe  schafft Selbstvertrauen im anderen,
  •   Liebe  glättet, was Eltern verdorben haben,
  •   Liebe  hat ein gutes Herz für seine Mitmenschen,
  •   Liebe  lässt den anderen etwas gelten, nimmt die zweite Stelle ein,
  •   Liebe  verzweifelt nicht, sie wartet geduldig. Alles kann sich ändern,
  •   Liebe  bleibt die Siegerin in allen Krisen,
  •   Liebe  ist eine Him-mels-macht!
  •   Liebe  ermöglicht ein glückliches Leben in und um uns herum,
  •   Liebe  respektiert den anderen und bleibt fair im Kampf der Geschlechter.

Durch rechtes Denken, rechtes Reden, rechtes Leben, Edelmut und stilles Bemühen
bereiten wir der Liebe den Weg.

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